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	<id>https://zons-geschichte.de/zonswiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wundermadonna</id>
	<title>Wundermadonna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in ZonsWiki</subtitle>
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		<id>https://zons-geschichte.de/zonswiki/index.php?title=Wundermadonna&amp;diff=4048&amp;oldid=prev</id>
		<title>Zadmin am 7. Dezember 2025 um 13:33 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-07T13:33:57Z</updated>

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Der frühere Offizier im baierischen Heer, der auch als Diplomat in [https://de.wikipedia.org/wiki/Wien Wien] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Paris Paris] gearbeitet hatte, lebte im höheren Alter als Privatmann sehr zurückgezogen und fromm katholisch und beschäftigte sich mit literarischen Arbeiten mit dem Schwerpunkt Glauben und Religion. Seine umfangreichen Ausarbeitungen zum Zonser Wunder im [https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lischer_Anzeiger_(Mallinckrodt) Rheinisch-Westfälischen Anzeiger] ließ er sogar 1823 in [https://de.wikipedia.org/wiki/Mainz Mainz] als Monografie mit dem Titel &quot;Über das vermeintliche oder wirkliche Wunder in Zons&quot; drucken. Der Text war nun erheblich erweitert, an den bereits veröffentlichten Passagen hat er jedoch so gut wie keine Änderungen vorgenommen. – Worum ging es in der Auseinandersetzung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lischer_Anzeiger_(Mallinckrodt) Rheinisch-Westfälischen Anzeiger]? Von den Kritikern sind die bereits bekannten Argumente zu lesen: Erneut wird ein starkes finanzielles Interesse einiger Beteiligter hervorgehoben. So schreibt der bereits genannte Anonymus &quot;Fritz von der Neers&quot;: &#039;&#039;&quot;wer kann dafür, wenn die würdigen Herren Kommissarien, nach der beliebten Erklärungsweise der Zonser, auch unwürdig waren, das zu sehen, was den Zonser Wirthen doch so klar war. Daß ihrem Wunderbilde ein harter Stand bevorstehe, davon scheint man eine Vorahnung gehabt zu haben, denn in der letztern Zeit hat man es durch einige in der Kirche eingeschlossene Gläubige zur Nachtzeit bewachen lassen. Als ob ein so wunderthätiges Bild sich nicht verwahren könnte! Oder galt die Wache den Opfergaben, den silbernen Herzen und dem silbernen Beine, das ein betrogener Mann dargebracht, der Zons eben so lahm verlassen, als er dahin gekommen?&quot;&#039;&#039; Die Wirte in Zons, so schreibt er weiter, hätten gelernt, großstädtisch zu rechnen, indem sie für ein &#039;&#039;&quot;frugales Mittagsessen&quot;&#039;&#039; 30 Stüber verlangten.&amp;lt;ref&amp;gt;Rheinisch-Westfälischer Anzeiger Nr. 93 vom 19. November 1822, Sp. 2243f..&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein anderer Anonymus argumentiert im Wesentlichen damit, dass manche Menschen übersinnliche Fähigkeiten besäßen, sie &quot;Metall-&quot; und sogar &quot;Leichenfühler&quot; seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Rheinisch-Westfälischer Anzeiger Nr. 96 vom 29. November 1822, Sp. 2323f. und ebd. Nr. 97 vom 3. Dezember 1822, Sp. 2347f. und Beilage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In den folgenden Tagen und Wochen gab es eine lebhafte und kontroverse Diskussion der Wunderberichte im [https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lischer_Anzeiger_(Mallinckrodt) Rheinisch-Westfälischen Anzeiger]. Für das Wunder sprach sich darin in umfangreichen Ausführungen ein Anonymus aus, bei dem es sich nachweislich um den Historiker Friedrich von Kerz (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1763–1849&lt;/ins&gt;) handelte, der ursprünglich aus den Niederlanden stammte und zur Zeit der Ereignisse in [https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCsseldorf Düsseldorf] wohnte. 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Von den Kritikern sind die bereits bekannten Argumente zu lesen: Erneut wird ein starkes finanzielles Interesse einiger Beteiligter hervorgehoben. So schreibt der bereits genannte Anonymus &quot;Fritz von der Neers&quot;: &#039;&#039;&quot;wer kann dafür, wenn die würdigen Herren Kommissarien, nach der beliebten Erklärungsweise der Zonser, auch unwürdig waren, das zu sehen, was den Zonser Wirthen doch so klar war. Daß ihrem Wunderbilde ein harter Stand bevorstehe, davon scheint man eine Vorahnung gehabt zu haben, denn in der letztern Zeit hat man es durch einige in der Kirche eingeschlossene Gläubige zur Nachtzeit bewachen lassen. Als ob ein so wunderthätiges Bild sich nicht verwahren könnte! 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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<id>https://zons-geschichte.de/zonswiki/index.php?title=Wundermadonna&amp;diff=3691&amp;oldid=prev</id>
		<title>Zadmin am 27. Januar 2024 um 13:54 Uhr</title>
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		<updated>2024-01-27T13:54:06Z</updated>

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Die Bittsteller betonen, dass &#039;&#039;&quot;keine Leidenschaft und keine Nebenabsicht&quot;&#039;&#039; sie antrieben, &#039;&#039;&quot;sondern einzig Pflicht, Wahrheitsliebe, Sorge für die Ehre Gottes und daß Verlangen, daß Wohldenckende nicht irre geleitet und wanckend gemacht werden in Religion und göttlichen Sachen, und daß Uebeldenckende belehrt werden, wenigstens aller Scheingrund zum Spotten und Schaden ihnen benommen werden. Wie traurig es in dieser letzten Hinsicht jetzt hier in der Stadt und Umgegend aussicht, werden Euyer Hochwürden sich kaum vorstellen.&quot;&#039;&#039; – Unterschrieben ist das Dokument von 58 weit überwiegend jungen Männern aus Zons, und es sind bemerkenswerterweise auch ein paar aus Stürzelberg dabei.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine besondere Rivalität prägte traditionell das Verhältnis der beiden benachbarten und politisch verbundenen Orte Zons und [[Stürzelberg]]. Von daher ist davon auszugehen, dass der &quot;Wunderglaube&quot; in [[Stürzelberg]] einerseits nicht sonderlich ausgeprägt war (die Bemühungen von [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]], auch dort den Wunderglauben zu stärken, sind überliefert; s.o.) und besonders die Einwohner des Fischerdorfs über die Zonser mit Hohn und Spott herzogen. Hierfür spricht auch die Beliebtheit des Nachfolgers von [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]], [[Vikare|Vikar]] Schieffers, in [[Stürzelberg]], der aufgrund seiner &quot;wunderkritischen Haltung&quot; in Zons unbeliebt war (s.u.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar finden sich darunter auch solche aus Gastwirtschafts-Familien, doch insgesamt handelt es sich eher um einen &quot;Querschnitt&quot; der Bevölkerung zu dieser Zeit, die sich hauptsächlich aus kleinen Handwerkern, Tagelöhnern und in der Landwirtschaft Tätigen zusammensetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich um die Unterschriften folgender Herren: Heinrich Ross, Franz Braun, Heinrich Schmitz, Josef Esser, Anton Berrens, Wilhelm Berrens, Gottfried Berrens, Franz Wilhelm Hackenbroich, Peter Hackenbroich, Franz Klein, Wilhelm Flick, Hubert Fleischhauer, Hermann Fleischhauer, Andreas Santh, Peter Burbach, Stefan Feger, Michael Fleischhauer, (Name unleserlich), Sebastian Füsgen, Heinrich Natrath, Ferdinand Busch, Ludwig Schmitz, Wilhelm Worringen, Andreas Kiepels, Peter Josef Wingens, Johann Korrig, Heinrich Norf, Heinrich Gassen, Gerhard Richrath, Heinrich Boes, Heinrich Esser, Bertram Richrath, Heinrich Peltzer, Balthasar Wankum, Jacob Peltzer, Johann Richrath, Cornelius Bastian, Johann Stommel, Peter Schmitz, Heinrich Bergescher, Johann Küpper, Johann Wilhelm Stamm, Heinrich Tolles, Jacob Linnartz, Christoph Hesemann, Johann Hecken, Peter Nix, Jacob Gutzen, Peter Götzen, Johann Jussenhoven, Christian Nix, Tillmann Remmer und Gerhard Richrath.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insofern bietet das Schreiben keinen eindeutigen Beleg dafür, dass ausschließlich persönliche Interessen bei den Betroffenen im Vordergrund standen, auch wenn man berücksichtigt, dass viele Gewerbe von den in den Ort strömenden Fremden direkt oder indirekt profitiert haben. Ein Antwortschreiben des Generalvikars ist nicht überliefert. Auf jeden Fall zeigte die Bittschrift aber nicht die erhoffte Wirkung, und die Figur blieb im [[Pfarrhaus]] unter Verschluss.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Generalvikar möge daher die Figur wieder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zurückbringen &lt;/ins&gt;lassen, &#039;&#039;&quot;die strengste Untersuchung anstellen&quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&quot;die schärfeste Aufsicht halten&quot;&#039;&#039; lassen und eine eigene Kommission ernennen, der alles, was geschehen ist und noch geschehen wird, gemeldet wird. Die Bittsteller betonen, dass &#039;&#039;&quot;keine Leidenschaft und keine Nebenabsicht&quot;&#039;&#039; sie antrieben, &#039;&#039;&quot;sondern einzig Pflicht, Wahrheitsliebe, Sorge für die Ehre Gottes und daß Verlangen, daß Wohldenckende nicht irre geleitet und wanckend gemacht werden in Religion und göttlichen Sachen, und daß Uebeldenckende belehrt werden, wenigstens aller Scheingrund zum Spotten und Schaden ihnen benommen werden. Wie traurig es in dieser letzten Hinsicht jetzt hier in der Stadt und Umgegend aussicht, werden Euyer Hochwürden sich kaum vorstellen.&quot;&#039;&#039; – Unterschrieben ist das Dokument von 58 weit überwiegend jungen Männern aus Zons, und es sind bemerkenswerterweise auch ein paar aus Stürzelberg dabei.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine besondere Rivalität prägte traditionell das Verhältnis der beiden benachbarten und politisch verbundenen Orte Zons und [[Stürzelberg]]. Von daher ist davon auszugehen, dass der &quot;Wunderglaube&quot; in [[Stürzelberg]] einerseits nicht sonderlich ausgeprägt war (die Bemühungen von [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]], auch dort den Wunderglauben zu stärken, sind überliefert; s.o.) und besonders die Einwohner des Fischerdorfs über die Zonser mit Hohn und Spott herzogen. Hierfür spricht auch die Beliebtheit des Nachfolgers von [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]], [[Vikare|Vikar]] Schieffers, in [[Stürzelberg]], der aufgrund seiner &quot;wunderkritischen Haltung&quot; in Zons unbeliebt war (s.u.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar finden sich darunter auch solche aus Gastwirtschafts-Familien, doch insgesamt handelt es sich eher um einen &quot;Querschnitt&quot; der Bevölkerung zu dieser Zeit, die sich hauptsächlich aus kleinen Handwerkern, Tagelöhnern und in der Landwirtschaft Tätigen zusammensetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich um die Unterschriften folgender Herren: Heinrich Ross, Franz Braun, Heinrich Schmitz, Josef Esser, Anton Berrens, Wilhelm Berrens, Gottfried Berrens, Franz Wilhelm Hackenbroich, Peter Hackenbroich, Franz Klein, Wilhelm Flick, Hubert Fleischhauer, Hermann Fleischhauer, Andreas Santh, Peter Burbach, Stefan Feger, Michael Fleischhauer, (Name unleserlich), Sebastian Füsgen, Heinrich Natrath, Ferdinand Busch, Ludwig Schmitz, Wilhelm Worringen, Andreas Kiepels, Peter Josef Wingens, Johann Korrig, Heinrich Norf, Heinrich Gassen, Gerhard Richrath, Heinrich Boes, Heinrich Esser, Bertram Richrath, Heinrich Peltzer, Balthasar Wankum, Jacob Peltzer, Johann Richrath, Cornelius Bastian, Johann Stommel, Peter Schmitz, Heinrich Bergescher, Johann Küpper, Johann Wilhelm Stamm, Heinrich Tolles, Jacob Linnartz, Christoph Hesemann, Johann Hecken, Peter Nix, Jacob Gutzen, Peter Götzen, Johann Jussenhoven, Christian Nix, Tillmann Remmer und Gerhard Richrath.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insofern bietet das Schreiben keinen eindeutigen Beleg dafür, dass ausschließlich persönliche Interessen bei den Betroffenen im Vordergrund standen, auch wenn man berücksichtigt, dass viele Gewerbe von den in den Ort strömenden Fremden direkt oder indirekt profitiert haben. Ein Antwortschreiben des Generalvikars ist nicht überliefert. Auf jeden Fall zeigte die Bittschrift aber nicht die erhoffte Wirkung, und die Figur blieb im [[Pfarrhaus]] unter Verschluss.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Dieser habe nicht nur die Verordnungen des Generalvikars strikt befolgt, sondern sich auch eifrig bemüht, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;das in dem Sinne der Religion verdorbene Volck eines bessern zu belehren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, wodurch er den Hass des [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrers]] und der Zonser Einwohner auf sich gezogen habe. Daher müsse er &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Chicanen und gegen ihn eingebrachte Verleumdungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; ertragen. Von den [[Stürzelberg]]ern hingegen, in deren Kapelle er den Dienst tue, werde er &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;aufs höchste geliebt und geschätzt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. [[Anton Baaden|Baaden]] habe Manches auf Wunsch von Herrn Schieffers mit Schweigen ertragen, in der Hoffnung, dass sich die Dinge mit der Zeit bessern werden. Da er nun aber durch den fortdauernden &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Unfug&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Ruhe und Ordnung bedroht sehe, fühle er sich verpflichtet, dem Landrat Bericht zu erstatten. Am 26. November habe der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] nachmittags um 3 Uhr versucht, den Vikar in seinem Haus zu sprechen. Auf die Auskunft seiner Hausfrau, dass er vor wenigen Minuten das Haus verlassen habe, um spazieren zu gehen, sei der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] tobend weggegangen und habe auf der Straße laut gerufen, er werde ihm &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;forthelfen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und in einem Haus habe er gesagt, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;daß er die Gemeinden Zons und Stürzelberg darzu aufwigen würde.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] habe einige abgesetzte Feiertage weiterhin gefeiert, weshalb es häufiger zu Verstimmungen mit dem Vikar gekommen sei. Durch die später angesetzten Gottesdienste habe es ärgerliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Schwärmereien&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und Lärm in den Wirtshäusern gegeben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fast drei Jahre schweigen nun die Quellen zu den Ereignissen in Zons. Erst ein Schreiben des [[Bürgermeister]]s [[Anton Baaden|Baaden]] vom 14. Dezember 1825 an den Landrat ruft die Thematik wieder in Erinnerung&amp;lt;ref&amp;gt;LAV_NRW_R, Regierung Düsseldorf 4356, unpagin.; auch die nachfolgenden Quellen bis März 1826.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Der [[Bürgermeister]] erinnert eingangs an die Versetzung des [[Vikare|Vikars]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]], der den Wunderglauben so sehr gefördert hatte. Wenige Tage nach seinem Weggang am 1. November 1822 kam sein Nachfolger, [[Vikare|Vikar]] Schieffers, in den Ort. Dieser habe nicht nur die Verordnungen des Generalvikars strikt befolgt, sondern sich auch eifrig bemüht, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;das in dem Sinne der Religion verdorbene Volck eines bessern zu belehren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, wodurch er den Hass des [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrers]] und der Zonser Einwohner auf sich gezogen habe. Daher müsse er &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Chicanen und gegen ihn eingebrachte Verleumdungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; ertragen. Von den [[Stürzelberg]]ern hingegen, in deren Kapelle er den Dienst tue, werde er &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;aufs höchste geliebt und geschätzt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. [[Anton Baaden|Baaden]] habe Manches auf Wunsch von Herrn Schieffers mit Schweigen ertragen, in der Hoffnung, dass sich die Dinge mit der Zeit bessern werden. Da er nun aber durch den fortdauernden &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Unfug&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Ruhe und Ordnung bedroht sehe, fühle er sich verpflichtet, dem Landrat Bericht zu erstatten. Am 26. November habe der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] nachmittags um 3 Uhr versucht, den Vikar in seinem Haus zu sprechen. Auf die Auskunft seiner Hausfrau, dass er vor wenigen Minuten das Haus verlassen habe, um spazieren zu gehen, sei der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] tobend weggegangen und habe auf der Straße laut gerufen, er werde ihm &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;forthelfen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und in einem Haus habe er gesagt, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;daß er die Gemeinden Zons und Stürzelberg darzu aufwigen würde.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] habe einige abgesetzte Feiertage weiterhin gefeiert, weshalb es häufiger zu Verstimmungen mit dem Vikar gekommen sei. 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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<id>https://zons-geschichte.de/zonswiki/index.php?title=Wundermadonna&amp;diff=3635&amp;oldid=prev</id>
		<title>Zadmin am 29. Dezember 2023 um 13:27 Uhr</title>
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		<updated>2023-12-29T13:27:32Z</updated>

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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<id>https://zons-geschichte.de/zonswiki/index.php?title=Wundermadonna&amp;diff=3584&amp;oldid=prev</id>
		<title>Zadmin am 25. Dezember 2023 um 16:58 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://zons-geschichte.de/zonswiki/index.php?title=Wundermadonna&amp;diff=3584&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-12-25T16:58:41Z</updated>

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		<title>Zadmin am 25. Dezember 2023 um 16:57 Uhr</title>
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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<title>Zadmin am 20. Mai 2023 um 21:55 Uhr</title>
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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<id>https://zons-geschichte.de/zonswiki/index.php?title=Wundermadonna&amp;diff=3199&amp;oldid=prev</id>
		<title>Zadmin: /* Reaktionen der Ortsgeistlichen und weitere Gegenmaßnahmen */</title>
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Dieser Zorn richte sich auch gegen ihn selbst und alle anderen Kritiker. Hierdurch sei es bereits so weit gekommen, dass sich in Zons und Umgebung niemand mehr traue, das Wunder öffentlich anzuzweifeln. Deshalb möge der Generalvikar eine Untersuchung der Figur veranlassen, oder, falls dies nicht für nötig erachtet werde, die Figur zurück ins [[Pfarrhaus]] bringen lassen, denn &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ehe und bevor Eins von Beyden nicht geschieht, hört der Zulauf, mithin auch der Unfug nicht auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Viele Geistliche aus Nachbargemeinden würden sich bereits an das Generalvikariat gewandt haben, wenn sie nicht befürchteten, dem Kantonspfarrer Kessel in [https://de.wikipedia.org/wiki/Dormagen Dormagen] vorzugreifen. Letzterer scheine sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;als intimer Freund unseres [[Gereon Joseph Löhr|Herrn Pfarrers]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; ungern einmischen zu wollen. Der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] verstoße fortlaufend gegen die Verordnung des Generalvikars. Und der [[Küster]] [[Johannes Hermann Schwieren|Schwieren]] erdreiste sich sogar, Leuten, die kein Wunder sehen, ihre Unwürdigkeit vorzuwerfen und sie zum Gebet zu ermahnen, um es sehen zu können. Einmal habe er sogar während der Frühmesse Einheimische aus der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] gewiesen, weil auswärtige Prozessionsgruppen in die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] wollten. Gegenüber dem kritischen [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Angersbach|Angersbach]] habe sich [[Johannes Hermann Schwieren|Schwieren]] geäußert, dass &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;der Zulauf und daß Miracle zu ewigen Tagen so bleiben würde&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Mittlerweile sei [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Angersbach|Angersbach]], wie dieser ihm berichtet habe, so verzweifelt, dass er, sollte der &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Scandal&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; anhalten und der Generalvikar keine Untersuchung veranlassen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;lieber Todt als länger lebendig in Zons [..] seyn&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; wolle. 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Mittlerweile sei eine deutliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Gährung der Gemüther gegen einige Geistlichen, welche den Willen eines Hochwürdigen Bischöflichen Vicariat gemäß die Leichtgläubigen eines Bessern belehren wollen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, entstanden, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;so daß man diese Geistlichen mit den allerniedrigsten Schimpfwörtern belegen hört&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Zorn richte sich auch gegen ihn selbst und alle anderen Kritiker. Hierdurch sei es bereits so weit gekommen, dass sich in Zons und Umgebung niemand mehr traue, das Wunder öffentlich anzuzweifeln. Deshalb möge der Generalvikar eine Untersuchung der Figur veranlassen, oder, falls dies nicht für nötig erachtet werde, die Figur zurück ins [[Pfarrhaus]] bringen lassen, denn &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ehe und bevor Eins von Beyden nicht geschieht, hört der Zulauf, mithin auch der Unfug nicht auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Viele Geistliche aus Nachbargemeinden würden sich bereits an das Generalvikariat gewandt haben, wenn sie nicht befürchteten, dem Kantonspfarrer Kessel in [https://de.wikipedia.org/wiki/Dormagen Dormagen] vorzugreifen. Letzterer scheine sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;als intimer Freund unseres [[Gereon Joseph Löhr|Herrn Pfarrers]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; ungern einmischen zu wollen. Der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] verstoße fortlaufend gegen die Verordnung des Generalvikars. Und der [[Küster]] [[Johannes Hermann Schwieren|Schwieren]] erdreiste sich sogar, Leuten, die kein Wunder sehen, ihre Unwürdigkeit vorzuwerfen und sie zum Gebet zu ermahnen, um es sehen zu können. Einmal habe er sogar während der Frühmesse Einheimische aus der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] gewiesen, weil auswärtige Prozessionsgruppen in die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] wollten. Gegenüber dem kritischen [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Angersbach|Angersbach]] habe sich [[Johannes Hermann Schwieren|Schwieren]] geäußert, dass &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;der Zulauf und daß Miracle zu ewigen Tagen so bleiben würde&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. 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Der Geistliche habe dies dem Kantonspfarrer in [https://de.wikipedia.org/wiki/Dormagen Dormagen] berichtet und darauf hingewiesen, dass es sich um glaubhafte Leute handle. Der Landrat befürchtete nun, dass durch diese Wallfahrer noch mehr Wallfahrer aus entfernten Gegenden animiert werden. Ihm selbst seien bei einem Besuch in [https://de.wikipedia.org/wiki/Dormagen Dormagen] mehrere Pilger auf dem Weg von Zons begegnet, die er nach dem Wunder befragt habe. Größtenteils hätten diese bejaht, das Wunder gesehen zu haben, und zwar &#039;&#039;&quot;der eine mehr, der andere weniger&quot;&#039;&#039;. Und in der Vorwoche sei es in der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] zu einem sehr bemerkenswerten Vorfall gekommen: Eine Nichte des verstorbenen [[Vikare|Vikars]] [[Adam Ankenbrand|Ankenbrand]], der die Madonna seinerzeit der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] geschenkt hatte, gab an, während ihres Gebets in der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Pfarrkirche]] nicht nur die Flamme aus der Krone der Madonna hervorleuchten gesehen zu haben, sondern auch aus dem Herzen derselben einen Lichtstrahl. Ferner habe sie ihren verstorbenen Onkel um den Altar herum gehen gesehen, &#039;&#039;&quot;worüber sie sich so übertrieben geberdet, daß sie in einer anscheinenden Ohnmacht herausgetragen&quot;&#039;&#039; worden sei. – Der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] sei vom Landrat bereits am 18. August schriftlich aufgefordert worden, die Genehmigung des Generalvikars vorzulegen, wonach die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Pfarrkirche]] nun doch wieder außerhalb der gewöhnlichen Gottesdienstzeiten geöffnet werden dürfe. Da die Antwort ausblieb, habe er am Vortag den Kreisboten nach Zons geschickt. Nach der Beratung mit dem eilig zusammengerufenen [[Kirchenrat|Kirchenvorstand]] habe der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] dem Boten die schriftliche Antwort mitgegeben, dass keine besonderen Gottesdienste in der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] gehalten würden und die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] nur für Personen &#039;&#039;&quot;von Distin[k]tion&quot;&#039;&#039; geöffnet werde, die Eintritt begehrten. Dem stünden jedoch die Beobachtungen des Kreisboten entgegen, die jener zu Protokoll gegeben hatte: [[Pfarrer]] [[Gereon Joseph Löhr|Löhr]] habe genau in dem Moment um etwa 14:30 Uhr die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Pfarrkirche]] verlassen, als er ihn im [[Pfarrhaus]] sprechen wollte. In der Zeit, als der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] sich mit dem [[Kirchenrat|Kirchenvorstand]] beriet, sei der Kreisbote in die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] gegangen, wo er etwa 20-30 Personen aus [https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCsseldorf Düsseldorf] und Personengruppen aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Wesseling Wesseling] und [https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigswinter Königswinter] singend und betend angetroffen habe. Wie dann die Befragung eines Anwesenden ergab, habe der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] den Gläubigen kurz vor dem Verlassen der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] den Segen mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Monstranz Allerheiligsten] gegeben. Der Landrat bat die Regierung daher, auf ein Ende der Wallfahrtsbewegung hinzuwirken bzw. beim Generalvikar eine Versetzung des [[Vikare|Vikars]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]] und eine Suspendierung des [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrers]] zu erwirken.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 29. August wandte sich der Landrat nochmals an die Regierung in [https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCsseldorf Düsseldorf]. Er leitete den Bericht des Arztes [[Johann Lingens (* 1772)|Lingens]] weiter und berichtete über weitere Begebenheiten: Ein Wallfahrtszug aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Siegburg Siegburg] in Begleitung eines Geistlichen habe auf dem Rückweg von [https://de.wikipedia.org/wiki/Kevelaer Kevelaer] die Zonser [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Pfarrkirche]] besucht und dort eine Messe gefeiert. Dort machten einige Teilnehmer wundersame Beobachtungen an der Madonna. Der Geistliche habe dies dem Kantonspfarrer in [https://de.wikipedia.org/wiki/Dormagen Dormagen] berichtet und darauf hingewiesen, dass es sich um glaubhafte Leute handle. Der Landrat befürchtete nun, dass durch diese Wallfahrer noch mehr Wallfahrer aus entfernten Gegenden animiert werden. Ihm selbst seien bei einem Besuch in [https://de.wikipedia.org/wiki/Dormagen Dormagen] mehrere Pilger auf dem Weg von Zons begegnet, die er nach dem Wunder befragt habe. Größtenteils hätten diese bejaht, das Wunder gesehen zu haben, und zwar &#039;&#039;&quot;der eine mehr, der andere weniger&quot;&#039;&#039;. Und in der Vorwoche sei es in der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] zu einem sehr bemerkenswerten Vorfall gekommen: Eine Nichte des verstorbenen [[Vikare|Vikars]] [[Adam Ankenbrand|Ankenbrand]], der die Madonna seinerzeit der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] geschenkt hatte, gab an, während ihres Gebets in der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Pfarrkirche]] nicht nur die Flamme aus der Krone der Madonna hervorleuchten gesehen zu haben, sondern auch aus dem Herzen derselben einen Lichtstrahl. Ferner habe sie ihren verstorbenen Onkel um den Altar herum gehen gesehen, &#039;&#039;&quot;worüber sie sich so übertrieben geberdet, daß sie in einer anscheinenden Ohnmacht herausgetragen&quot;&#039;&#039; worden sei. – Der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] sei vom Landrat bereits am 18. August schriftlich aufgefordert worden, die Genehmigung des Generalvikars vorzulegen, wonach die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Pfarrkirche]] nun doch wieder außerhalb der gewöhnlichen Gottesdienstzeiten geöffnet werden dürfe. Da die Antwort ausblieb, habe er am Vortag den Kreisboten nach Zons geschickt. Nach der Beratung mit dem eilig zusammengerufenen [[Kirchenrat|Kirchenvorstand]] habe der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] dem Boten die schriftliche Antwort mitgegeben, dass keine besonderen Gottesdienste in der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] gehalten würden und die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] nur für Personen &#039;&#039;&quot;von Distin[k]tion&quot;&#039;&#039; geöffnet werde, die Eintritt begehrten. Dem stünden jedoch die Beobachtungen des Kreisboten entgegen, die jener zu Protokoll gegeben hatte: [[Pfarrer]] [[Gereon Joseph Löhr|Löhr]] habe genau in dem Moment um etwa 14:30 Uhr die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Pfarrkirche]] verlassen, als er ihn im [[Pfarrhaus]] sprechen wollte. In der Zeit, als der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] sich mit dem [[Kirchenrat|Kirchenvorstand]] beriet, sei der Kreisbote in die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] gegangen, wo er etwa 20-30 Personen aus [https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCsseldorf Düsseldorf] und Personengruppen aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Wesseling Wesseling] und [https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigswinter Königswinter] singend und betend angetroffen habe. Wie dann die Befragung eines Anwesenden ergab, habe der [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrer]] den Gläubigen kurz vor dem Verlassen der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] den Segen mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Monstranz Allerheiligsten] gegeben. Der Landrat bat die Regierung daher, auf ein Ende der Wallfahrtsbewegung hinzuwirken bzw. beim Generalvikar eine Versetzung des [[Vikare|Vikars]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]] und eine Suspendierung des [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrers]] zu erwirken.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<title>Zadmin: /* &quot;Gottesurteile&quot; an den Kritikern, weitere Geschehnisse und literarischer Niederschlag */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;&amp;quot;Gottesurteile&amp;quot; an den Kritikern, weitere Geschehnisse und literarischer Niederschlag&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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[[Bürgermeister]] [[Anton Baaden|Baaden]] sei gefährlich aus seiner Chaise (einer zweisitzigen Kutsche) gestürzt, der Arzt [[Johann Lingens (* 1772)&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;|&lt;/del&gt;|Lingens]] &#039;&#039;&quot;bis über die Ohren in den Rhein&quot;&#039;&#039; gefallen, und [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Angersbach|Angersbach]] sei in eine Kartoffelgrube gestürzt, so dass er unter Gespött nach Hause begleitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;AiRKN, Autograf Johann Peter Delhoven, p. 459.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ereignisse sprachen sich schnell in der Umgegend rum, und wie üblich hat man dann noch das ein oder andere hinzu gedichtet oder verdreht. So äußerte sich am 22. November ein Anonymus im [https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lischer_Anzeiger_(Mallinckrodt) Rheinisch-Westfälischen Anzeiger]&amp;lt;ref&amp;gt;Rheinisch-Westfälischer Anzeiger, Nr. 94 vom 22. November 1822, Sp. 2268.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ihm seien &#039;&#039;&quot;eine Menge von Mirakeln&quot;&#039;&#039; zu Ohren gekommen: Es hätten alle Hühner gekräht, was zur Folge gehabt habe, dass der Landrat vom Pferd und [[Bürgermeister]] [[Anton Baaden|Baaden]] aus seiner Chaise gefallen sei, ferner der Pfarrer von [https://de.wikipedia.org/wiki/Nievenheim Nievenheim] schwachsinnig geworden und schließlich auch der ungläubige Vikar versetzt worden sei. Letzteres ist natürlich eine unglückliche Verwechslung der [[Vikare]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]] und [[Jacob Angersbach|Angersbach]]. Der Anonymus schließt mit dem Aufruf: &#039;&#039;&quot;Ob dieses überall zirkulierende Gerücht wahr ist, darüber wolle ein glaubhafter Nachbar von Zons Nachricht geben.&quot;&#039;&#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Veröffentlichung des Landrats hat in ihrer scharfen Form für Hohn und Spott in der Bevölkerung der Gegend gesorgt. Und so wurden gewisse Spannungen erst recht provoziert; insbesondere sah sich die Zonser Bevölkerung nun großem Spott ausgesetzt, wie die weitere Entwicklung zeigt. Mit Genugtuung wird sie daher die &quot;[[Gottesurteile]]&quot; registriert haben, die die Hauptkritiker des Wunders trafen: [[Johann Peter Delhoven]] schreibt am 1. November, am vergangenen Sonntag, dem 29. Oktober, seien sonderbare Dinge passiert: Der Pfarrer von [https://de.wikipedia.org/wiki/Nievenheim Nievenheim], der besonders gegen das Wunder gepredigt hatte (s.o.), sei an dem Tag irre geworden. [[Bürgermeister]] [[Anton Baaden|Baaden]] sei gefährlich aus seiner Chaise (einer zweisitzigen Kutsche) gestürzt, der Arzt [[Johann Lingens (* 1772)|Lingens]] &#039;&#039;&quot;bis über die Ohren in den Rhein&quot;&#039;&#039; gefallen, und [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Angersbach|Angersbach]] sei in eine Kartoffelgrube gestürzt, so dass er unter Gespött nach Hause begleitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;AiRKN, Autograf Johann Peter Delhoven, p. 459.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ereignisse sprachen sich schnell in der Umgegend rum, und wie üblich hat man dann noch das ein oder andere hinzu gedichtet oder verdreht. So äußerte sich am 22. 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Hierbei handelt es sich offensichtlich um eine falsche Zuordnung zu den Kritikern: Aldenhoven, der übrigens zum Zeitpunkt der Ereignisse erst 19 Jahre alt war, gehörte zu den Mitgliedern der &amp;quot;Marianischen Bruderschaft&amp;quot;, die sich 1822 für die Wiederaufstellung der Madonna stark machten und ein Bittschreiben an den Generalvikar unterschrieben (s.u.). Gestorben ist er erst 1872, nach einer beachtlichen beruflichen und politischen Karriere, also ein halbes Jahrhundert nach den Ereignissen. Daneben wird der Landwirt Johann Schmitz von der Zonser [[Rheinstraße]] genannt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Er siechte nicht lange nachher an der Schwindsucht dahin.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Auch er taucht in den älteren Quellen nicht als Kritiker auf, und so sind auch hier Zweifel angebracht. Glaubwürdiger ist hingegen die Schilderung zum [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Angersbach|Angersbach]]: Er sei schwachsinnig geworden und am 18. Oktober 1837 gestorben (immerhin mit 80 Jahren!), ohne die heiligen Sakramente empfangen zu haben. [[Bürgermeister]] [[Anton Baaden|Baaden]] sei von einem heftig auftretenden, sehr schmerzlichen, gichtartigen Leiden befallen worden, so dass man zur Linderung öfters mit Brennnesseln schlagen musste. Über den Arzt [[Johann Lingens (* 1772)||Lingens]] weiß die [[Pfarrchronik|Chronik]] zu berichten, dass er zu einem auswärtigen Krankenbesuch geritten sei, wobei sein Pferd scheute und er dadurch zu Boden fiel. Am anderen Morgen sei der Arzt schwer verletzt nach Hause gebracht worden, wo er nach wenigen Stunden starb. Die [[Pfarrchronik|Chronik]] hält darüber hinaus fest, dass die Vermögensverhältnisse der Genannten ([[Franz Aldenhoven]], [[Jacob Angersbach|Angersbach]], [[Anton Baaden|Baaden]], [[Johann Lingens (* 1772)|Lingens]] und Schmitz) sehr nachgelassen hätten, bei manchen bis zur Armut.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Zonser [[Pfarrchronik]], niedergeschrieben erst ab um 1900, nennt weitere angebliche Opfer unter den Kritikern und liefert ergänzende Details zu den bereits genannten Opfern, wobei hier angesichts der zeitlichen Distanz größte Vorsicht geboten ist, was den Wahrheitsgehalt angeht&amp;lt;ref&amp;gt;PfAZ, Nr. 6, S. 34f.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Der Gutsbesitzer von [[Schloss Friedestrom]] [[Franz Aldenhoven]] sei wahnsinnig geworden. Hierbei handelt es sich offensichtlich um eine falsche Zuordnung zu den Kritikern: Aldenhoven, der übrigens zum Zeitpunkt der Ereignisse erst 19 Jahre alt war, gehörte zu den Mitgliedern der &amp;quot;Marianischen Bruderschaft&amp;quot;, die sich 1822 für die Wiederaufstellung der Madonna stark machten und ein Bittschreiben an den Generalvikar unterschrieben (s.u.). Gestorben ist er erst 1872, nach einer beachtlichen beruflichen und politischen Karriere, also ein halbes Jahrhundert nach den Ereignissen. Daneben wird der Landwirt Johann Schmitz von der Zonser [[Rheinstraße]] genannt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Er siechte nicht lange nachher an der Schwindsucht dahin.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Auch er taucht in den älteren Quellen nicht als Kritiker auf, und so sind auch hier Zweifel angebracht. Glaubwürdiger ist hingegen die Schilderung zum [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Angersbach|Angersbach]]: Er sei schwachsinnig geworden und am 18. Oktober 1837 gestorben (immerhin mit 80 Jahren!), ohne die heiligen Sakramente empfangen zu haben. [[Bürgermeister]] [[Anton Baaden|Baaden]] sei von einem heftig auftretenden, sehr schmerzlichen, gichtartigen Leiden befallen worden, so dass man zur Linderung öfters mit Brennnesseln schlagen musste. Über den Arzt [[Johann Lingens (* 1772)||Lingens]] weiß die [[Pfarrchronik|Chronik]] zu berichten, dass er zu einem auswärtigen Krankenbesuch geritten sei, wobei sein Pferd scheute und er dadurch zu Boden fiel. Am anderen Morgen sei der Arzt schwer verletzt nach Hause gebracht worden, wo er nach wenigen Stunden starb. Die [[Pfarrchronik|Chronik]] hält darüber hinaus fest, dass die Vermögensverhältnisse der Genannten ([[Franz Aldenhoven]], [[Jacob Angersbach|Angersbach]], [[Anton Baaden|Baaden]], [[Johann Lingens (* 1772)|Lingens]] und Schmitz) sehr nachgelassen hätten, bei manchen bis zur Armut.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<title>Zadmin: /* Einsetzung einer Untersuchungskommission durch den Generalvikar Fonck */</title>
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		<updated>2022-02-14T14:53:06Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 14. Februar 2022, 14:53 Uhr&lt;/td&gt;
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Oktober&amp;lt;ref&amp;gt;LHA Koblenz, Bestand 403, Nr. 4455, p. 21-24.&amp;lt;/ref&amp;gt;, bedauerte er es nun sehr, bei der Untersuchung nicht dabei gewesen zu sein, denn die Kommission habe z.B. den wichtigsten Zeugen, den [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Angersbach|Angersbach]], gar nicht verhört. Empört reagierte der Landrat auch auf die Berichte, dass der [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]] sich einer Vernehmung &#039;&#039;&quot;durch schleunige Entfernung entzogen&quot;&#039;&#039; habe und insbesondere, mit welchen Ausreden [[Pfarrer]] [[Gereon Joseph Löhr|Löhr]] auf den Vorwurf des Verstoßes gegen die Verordnung des Generalvikars, die [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] außerhalb der gewöhnlichen Gottesdienstzeiten verschlossen zu halten, reagiert hatte: &#039;&#039;&quot;Es gehört in der That zu den unbegreiflichen Dingen, wie ein Pfarrer es wagen kann, dergleichen Unwahrheiten, gegen die allgemeine Überzeugung der ganzen Gegend, ich möchte sagen, der ganzen Provinz, den Kommissarien zu erklären, die ihren Unwillen darüber auch nicht unterdrücken konnten.&quot;&#039;&#039; Das Mittagessen beim [[Anton Baaden|Bürgermeister]] wird also von angeregten Gesprächen geprägt gewesen sein, und offenbar – es war ja Kirmes – gab sich [[Bürgermeister]] [[Anton Baaden|Baaden]] große Mühe, die Herren Kommissionsmitglieder besonders zuvorkommend zu bewirten: Zwar hielten sie in ihrem Bericht an den Generalvikar vom folgenden Tag fest, sie seien bereits um ca. 13 Uhr wieder aufgebrochen. Doch vielleicht entsprach da ihre Erinnerung nicht &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der Wirklichkeit&lt;/del&gt;: Der Dormagener [[Chronisten|Chronist]] [[Johann Peter Delhoven]] hielt nämlich fest, sie seien erst am Abend wiedergekommen (sie mussten ja wieder durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Dormagen Dormagen] in Richtung [https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln Köln]), und zwar &#039;&#039;&quot;in einem Zustand, wo man deutlich abnehmen konnte, daß sie keinen Durst gelitten hatten.&quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;AiRKN, Autograf Johann Peter Delhoven, p. 459.&amp;lt;/ref&amp;gt; Welche Version die Richtigere ist, wird sich heute wohl nicht mehr mit Sicherheit &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;feststellen &lt;/del&gt;lassen. Für die wundergläubige Bevölkerung aus Zons dürfte der Abgang der Herren sicherlich so oder so etwas wenig Vertrauenstiftendes gehabt haben. Und zweifelsohne wird Einiges aus diesem Mittagsgespräch in das Protokoll eingeflossen sein.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zwar hatte sich der Landrat beeilt, noch rechtzeitig zur Untersuchung in der Zonser [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Kirche]] dabei zu sein (erst am Vortag hatte er von der bevorstehenden Untersuchung erfahren). Doch noch nicht ganz im Ort angekommen, traf er auf die Kommission, die ihre Untersuchung bereits abgeschlossen hatte und mit dem [[Anton Baaden|Bürgermeister]] auf dessen Einladung hin auf dem Weg zum Mittagessen auf dessen Gutshof (&quot;[[Heckhof]]&quot; bei [[Stürzelberg]]) war. Der Landrat schloss sich an und erfuhr so beim Mittagessen von den durchgeführten Untersuchungen und Befragungen. In seinem Bericht an die Regierung vom folgenden Tag, dem 8. Oktober&amp;lt;ref&amp;gt;LHA Koblenz, Bestand 403, Nr. 4455, p. 21-24.&amp;lt;/ref&amp;gt;, bedauerte er es nun sehr, bei der Untersuchung nicht dabei gewesen zu sein, denn die Kommission habe z.B. den wichtigsten Zeugen, den [[Vikare|Vikar]] [[Jacob Angersbach|Angersbach]], gar nicht verhört. 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Oktober) schreibt der Landrat auch an die beiden Herren von der Untersuchungskommission – offenbar in der Absicht, auf deren Bericht an den Generalvikar noch in letzter Minute Einfluss zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nehmen&lt;/del&gt;: Da die beiden Herren ihm am Vortag berichtet hatten, dass [[Pfarrer]] [[Gereon Joseph Löhr|Löhr]] trotz ihrer Erklärungen weiterhin fest von dem Wunder &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überzeigt &lt;/del&gt;sei, könne die Suspendierung des [[Vikare|Vikars]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]] und die Entfernung der Madonna nicht ausreichend sein; vielmehr müsse angesichts des großen Hasses, den die Kritiker ([[Anton Baaden|Baaden]], [[Jacob Angersbach|Angersbach]] und [[Johann Lingens (* 1772)|Lingens]]) auf sich gezogen haben, auch ein Wechsel in der Person des [[Pfarrer]]s erfolgen: &#039;&#039;&quot;Nur durch ein sehr consequentes, vernünftiges Betragen des Pfarrers, der den Willen und die Kraft besitzt, den Irrthum des Volkes zu berichtigen, kann [...] Eintracht und Ruhe wieder hergestellt und erhalten werden, und es dürfte selbst unter einem solchen Manne noch eine geraume Zeit vergehen, um die gereitzte Leidenschaft und das Interesse, dem die Religion zur Maske diente, zu beschwichtigen.&quot;&#039;&#039; Eine eventuelle Rücksichtnahme auf das hohe Alter des [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrers]], der auch von ihm als &#039;&#039;&quot;ein in jeder andern Beziehung tadelloser Mann geachtet&quot;&#039;&#039; sei, müsse hinter dem öffentlichen Interesse und der Würde der Religion zurücktreten. Auch sei diese Maßnahme mit keiner allzu großen Härte verbunden, da [[Gereon Joseph Löhr|Löhr]] hinsichtlich Vermögen und Pension &#039;&#039;&quot;hinlänglich wird bestehen können und eine anständige Subsistenz ihm dadurch gesichert ist&quot;&#039;&#039;. Dem Wunsch einer solchen Empfehlung ist die Kommission in ihrem Bericht zwar nicht mehr nachgekommen – sie hatte ihren Bericht bereits abgefasst – doch sie leitete das Schreiben zumindest an den Generalvikar weiter, womit die Angelegenheit für die Kommission erledigt war.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am selben Tag (8. Oktober) schreibt der Landrat auch an die beiden Herren von der Untersuchungskommission – offenbar in der Absicht, auf deren Bericht an den Generalvikar noch in letzter Minute Einfluss &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nehmen &lt;/ins&gt;zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;können&lt;/ins&gt;: Da die beiden Herren ihm am Vortag berichtet hatten, dass [[Pfarrer]] [[Gereon Joseph Löhr|Löhr]] trotz ihrer Erklärungen weiterhin fest von dem Wunder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überzeugt &lt;/ins&gt;sei, könne die Suspendierung des [[Vikare|Vikars]] [[Jacob Reiner Brings|Brings]] und die Entfernung der Madonna nicht ausreichend sein; vielmehr müsse angesichts des großen Hasses, den die Kritiker ([[Anton Baaden|Baaden]], [[Jacob Angersbach|Angersbach]] und [[Johann Lingens (* 1772)|Lingens]]) auf sich gezogen haben, auch ein Wechsel in der Person des [[Pfarrer]]s erfolgen: &#039;&#039;&quot;Nur durch ein sehr consequentes, vernünftiges Betragen des Pfarrers, der den Willen und die Kraft besitzt, den Irrthum des Volkes zu berichtigen, kann [...] Eintracht und Ruhe wieder hergestellt und erhalten werden, und es dürfte selbst unter einem solchen Manne noch eine geraume Zeit vergehen, um die gereitzte Leidenschaft und das Interesse, dem die Religion zur Maske diente, zu beschwichtigen.&quot;&#039;&#039; Eine eventuelle Rücksichtnahme auf das hohe Alter des [[Gereon Joseph Löhr|Pfarrers]], der auch von ihm als &#039;&#039;&quot;ein in jeder andern Beziehung tadelloser Mann geachtet&quot;&#039;&#039; sei, müsse hinter dem öffentlichen Interesse und der Würde der Religion zurücktreten. Auch sei diese Maßnahme mit keiner allzu großen Härte verbunden, da [[Gereon Joseph Löhr|Löhr]] hinsichtlich Vermögen und Pension &#039;&#039;&quot;hinlänglich wird bestehen können und eine anständige Subsistenz ihm dadurch gesichert ist&quot;&#039;&#039;. Dem Wunsch einer solchen Empfehlung ist die Kommission in ihrem Bericht zwar nicht mehr nachgekommen – sie hatte ihren Bericht bereits abgefasst – doch sie leitete das Schreiben zumindest an den Generalvikar weiter, womit die Angelegenheit für die Kommission erledigt war.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Zadmin: /* Einsetzung einer Untersuchungskommission durch den Generalvikar Fonck */</title>
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		<updated>2022-02-14T14:42:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einsetzung einer Untersuchungskommission durch den Generalvikar Fonck&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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